Midi Synthesizers – The Soundgenerator for the Midi Wind-/Breath Controller

Deutsch

Auf dieser Seite möchte ich Ihnen Hard- und Software Synthesizer vorstellen, die ich selbst mit meinen Midi-Instrumenten getestet habe. Dabei möchte ich nur bedingt auf die  Art und Weise eingehen, wie ein Synth funktioniert. Dafür gibt es genug qualifizierte Seiten, die Aufbau und Funktionsweise solcher Hard- und Software- Lösungen beleuchten. Mir geht es bei dem Test eher darum, wie spielbar ist dieser Synthesizer für meine Wind/Breath Controller, wie klingen die Instrumente, was sind die Kosten etc…

Dabei möchte ich aber gleich festhalten, dass dies nur eine rein subjektive Beschreibung sein kann und nur bedingt eine Wertung darstellt. Also testen Sie selbst und bilden sich ein eigenes Urteil. 🙂

Für was braucht man nun einen solchen Synthesizer ?

Ein Midi-Instrument erzeugt keinen Ton/Sound, sondern beschreibt diesen. Wenn ein Midi-Instrument einen hörbaren Sound liefert, so hat dieses Instrument einfach einen Synthesizer mit an Board, der den beschriebenen Miditon in ein hörbares Signal umwandelt. Ganz vereinfacht teile ich dem Synth mit : Spiele die Note C2 mit der Lautstärke x.  Welches Instrument er dafür verwenden soll, lässt sich am Synth direkt einstellen oder ich teile dem Synth das Instrument mit. Dazu sind die die verfügbaren Instrumente in sogenannten Banks/Positions angeordnet. Diese Speicherplätze kann man einfach als Lagerregale mit dazugehörigen Stellplätzen betrachten. Ich informiere also den Synth, das er meine Töne mit dem Instrument spielen soll, welches in Regal x auf Lagerplatz y eingelagert ist.

Bei meiner Listung werde ich mit den Software-Synths beginnen, da dies wohl die Zukunft der Synthesizer sein wird. Dabei wird ein Synthesizer komplett als Software abgebildet und kann auf verschiedenen Rechner und Betriebssystemen eingesetzt werden (Rechner/Laptop/Tablet etc..).

Später werde ich noch auf einige Hardware-Synths eingehen. Also eine Fertiglösung in a Box, an die nur noch Instrument und Verstärker angeschlossen werden. (Im Prinzip ist auch dies natürlich (meist) ein Rechner mit installierter Software).

Hier und da werden Sie immer von patchman patches lesen (besonders bei den Hardwaresynths). Matt Traum erstellt viele Soundpatches, die speziell an WindController Instrumente angepasst sind. Zu beziehen und weitere Infos über verfügbare Patches findet man unter www.patchmanmusic.com.

Benötigte Hardware:

Ich habe meine Test mit der unterschiedlichsten Hardware und den unterschiedlichsten Betriebssystemen durchgeführt, wobei sich eklatante Unterschiede zeigten.

Einige der wichtige Kriterien für mich waren dabei :

Mobilität – Wie leicht und portabel ist der Rechner.
Ist er Akkubetrieben und wie lange hält der Akku durch ?
Reicht die Rechenleistung bei schnellem Spiel ?
Latenzzeiten des Rechners plus der Software.

 

Software-Synthesizer

IOS: Was mir an der Apfellösung ausgesprochen gut gefällt: Wie soll ich es ausdrücken. Alles wirkt irgendwie geschmeidiger und ist sehr einfach zu handeln, eigentlich das, was man erwarten würde. Tablet einschalten – Software installieren – Flute über Midi anschließen – spielen.
Kein großes ich muss erst noch den Sound patchen, einen MidiMapper einrichten und dies und jenes einstellen, wie das für Blaswandler in einigen Softsynths unter Windows der Fall ist.

Android: Habe ich schon getestet, habe aber bis jetzt keine Software gefunden, die zufriedenstellend auf einem Android Tablet funktioniert hat. Die Töne hinken immer meilenweit hinterher, wenn ein Blaswandler zum Einsatz kommt, selbst wenn das Tablet ein Bolide ist, mit Quadcore CPU, 2 GB Hauptspeicher….

Windows: Ich habe einige Win 8.1 Tablets ausprobiert, aber bis heute keine wirklich zufriedenstellendes Ergebnis erreicht. QSynth/Fluidsynth und sforzando-Player funktionierten auch auf den schwächeren Tablets, allerdings wurde es sofort kritisch, wenn sehr schnelle Tempi gespielt werden mussten. Die Player sind aber faktisch auf Windows Tablets nicht bedienbar, da die meisten Player (bedingt durch ältere VST-Schnittstellen bzw. minimalistischem Designs) ganz kleine Bedienungsscreens haben, die auch nicht wirklich vergrößert werden können. Da wird die ganze Bedienung bzw. das Lesen der Texte, die Einstellregler zum Krampf, da die Software nicht für den Tableteinsatz ausgelegt ist. Eine Rücksetzen der Bildschirmauflösung (Falls es überhaupt funktioniert) bringt dann kaum eine Verbesserung.
Unter stärkeren Windows Laptops mit genug Hauptspeicher, SSD und großen Screens funktioniert es jedoch recht ordentlich. Aber darauf kommen wir später zurück. Für einige Anwendungen wird der Einsatz des ASIO4ALL Treibers dringend empfohlen um die Latenzzeiten senken zu können.

Linux: Bis jetzt wenig Erfahrung mit SoftSynths…

 

IPad/IPadAir Apps:

Ich möchte heute Informationen über ein paar IPadApps einstellen, die ich nun ausgiebig testen konnte. Ich beziehe mich da ausdrücklich nicht auf den Funktionsumfang der Software (den kann jeder selber nachlesen) sondern hauptsächlich auf die Spielbarkeit mit einem Blaswandler und meines subjektiven Eindrucks der mitgelieferten Instrumente. Alle Anwendungen unterstützen Midi, Virtuell Midi, teilweise Midi über Wifi/Bluetooth. Die neuesten Versionen können auch an einer BluetoothBox betrieben werden, ohne das spürbare Latenzzeiten auffallen würden. Was am meisten stört (gilt für alle Apps), ist das Auswählen der Instrumente. Das geht meist sehr langatmig über die Bühne. Ein echter Screen für Playmode, wo das Keyboard weggelassen wird, dafür aber eine Schnellauswahl bzw. so eine Art Favoritenliste für zu nutzende Instrumente und deren Einstellmöglichkeiten etc.. wäre da sehr hilfreich. Das ist alles leider mehr für Keyboarder ausgelegt.

MusicStudio: Das ist eine komplette Musik Produktionsumgebung. In der Version sind 118 Instrumente enthalten. Weitere 60 Instrumente können per InApp noch dazugekauft werden. Die Anwendung spricht gut auf die Blaswandlerdaten an, allerdings klingen für mein Empfinden manche Instrumente sehr künstlich. Alles in allem bekommt man aber für knapp 20 Euro (14 Euro Anwendung/6 Euro zusätzliche Instrumente) ein recht anständiges System mit halbwegs brauchbaren Instrumenten. Eine Besonderheit, die mir aufgefallen ist. Spielt man in MusicStudio mit einem Blaswandler und will danach über das virtuelle Keyboard spielen, gibt es keinen Sound mehr. Da ist nichts defekt, sondern man muss bei dem Track, der dem Instrument zugeordnet ist, den Volumenregler wieder hochdrehen, da der Blaswandler diesen beim Beenden des Spiels ja auf 0 stellt. MusicStudio merkt sich das, so ist auch nach einem Neustart der Anwendung nichts zu hören.

ThumbJam : Für knapp 8 Euro bekommt man eine klasse Anwendung mit 40 sehr gut gesampelten Instrumenten. Weiter Instrumente lassen sich in der App kostenlos herunterladen. Zu den weiteren Instrumenten ist zu sagen, das deren Qualität spürbar schwankt. Die von Herstellern gesampelten Instrumente klingen sehr gut, manch anderes Instrument klingt teilweise künstlich bzw. klingt blass, was aber dem Spielspass keinen Abbruch bereiten soll. Super zu handelnde Applikation mit Loop Möglichkeiten.
Eigene gesampelte Instrumente können erstellt werden.

Mein heimlicher Favorit : bs-16i (7 Euro) : Dies ist zwar „nur“ ein multitimbraler PlaybackSampler, aber das tut er hervorragend. Der IPad wird kaum belastet mit der Anwendung. Mitgeliefert werden Unmengen an sehr gut gesampelten Instrumenten, die erstklassig auf WindController Daten ansprechen. Die Midi-Unterstützung und Ansprechverhalten ist superb. Als Besonderheit gilt es zu erwähnen, dass zusätzliche Instrumente im Soundfont *sf2 und smf Format in die Anwendung einkopiert werden können. Hilfreich dazu ist die Anwendung GoodReader um gepackte Soundfonts zu entpacken und an bs-16i zu übergeben. Dort kann das Instrument in eine von vier Bibliotheken eingefügt werden. Alles in allem ein wirklich rundes System, mit dem es Spass macht zu spielen. Die Anwendung kann wenn ich das richtig verstanden habe (muss ich noch austesten) über Virtual Midi von anderen Anwendungen fremdgesteuert werden. (Umschalten des Instruments mit einem Midibefehl etc..).

SampleTank: Ich habe SampleTank auf einem IPadAir ausprobiert. Blaswandler werden unterstützt. Die Ansprache auf dem IPadAir ist hervorragend und auch viele Instrumente von SampleTank klingen recht ansprechend. Die Software ist in der Lage 8-multitembrale Instrumente (Channels) parallel zu verarbeiten bei 140-Noten Polyphonie. Eine Testversion mit reduziertem Instrumentenumfang steht zur Verfügung. Ich werde SampleTank noch auf älteren IPads testen und das Ergebnis hier mitteilen.

Korg iM1: Beschreibung siehe unter Korg M1 Edition für Windows. Ihr Instrument sollte After Touch beherrschen, sonst funktionieren die Patchman Patches nicht.

 

Windows

Kontakt-Player : Der Kontakt-Player ist der Player aus der Softwareschmiede Native-Instruments. Es gibt eine freie Version davon und einige freie Instrumente dazu. Richtig Interessant wird dieser Player aber erst in der Vollversion und dann wird er einzeln so teuer, dass es sinnvoller ist, gleich das komplette Paket (Komplete) zu kaufen, da man für unwesentlich mehr Geld, viel mehr geboten bekommt. Es gibt hervorragende Patches für WindController Spieler von Patchmanmusic für diesen Player.

Um die Instrumente die mit Kontakt 5 mitgeliefert werden ordentlich mit einem Blaswandler nutzen zu können, ist es erforderlich dem Instrument das cc2 Kommando beizubringen. Dazu wählt man das Instrument aus, öffnet dann auf der linken Seite des Bildschirms den Tabreiter Auto, auf den Punkt cc2 klicken, festhalten und auf den Lautstärkeregler des Instrumentes ziehen. Im Standardplayer kann man diesen Wert nicht bei dem Instrument speichern, in der Vollversion von Kontakt 5 jedoch schon. Dafür öffnet man mit dem linken Button neben der Instrumentenbeschreibung das Einstellungsmenü des Instruments und klickt dann etwas höher, rechts auf das nun erschienene Diskettensymbol zum Speichern. Danach ist cc2 permanent dem Instrument zugeordnet (Ein weiterer click auf den Button, schaltet wieder zurück in die Standardansicht). Will man cc2 wieder von dem Instrument lösen, so klickt man mit der rechten Maustaste auf den Lautstärkeregler und removed die Einstellung wieder. Die dort enthaltene „Learn Funktion“ lernt vieles 🙂 aber sehr wenig das cc2 Kommando, merkwürdiger Weise stellt es dann meist cc5 ein. Mit der vorhergenannten Zuordnung klappt die Zuweisung von cc2 an das Instrument immer und die Instrumente sind ordentlich oder sagen wir besser mit einem Blaswandler spielbar.

SampleTank: Der Mitbewerber zu NI’s Kontakt-Player. Dieser Player von IK-Multimedia gibt es auch in einer freien Version mit ein paar Instrumenten zum ausprobieren. Auch hier macht eigentlich nur der Kauf der Vollversion Sinn, da sonst einzel gekaufte Instrumente sehr teuer sind. Im Moment wird die ältere Version 2.5 für einen sehr günstigen Preis von ca. 75 Euro angeboten und ist somit eine Überlegung wert, günstig einsteigen zu können.

Aria-Player: Das ist der Player der von den Garritan-Instrumenten eingesetzt wird. Ich finde den Klang der Instrumente von Garritan sehr künstlich und auch relativ teuer. Am Anfang hatte der Player schwere Latenzprobleme. In der neuesten Version gehts nun deutlich besser zur Sache.

SForzando-Player: Ist der kleinere Bruder der Aria-Engine und kann von der Aria-Engine Seite heruntergeladen werden. Es gibt einige freie Instrumente für den Player und es gibt die Möglichkeit SF2 Soundfonts in den Player zu integrieren. Der Player hinkt auf mancher Hardware leider deutlich hinterher und ist nicht besonders Ressourcen schonend. Das Ändert sich allerdings von Release zu Release und muss entsprechend überprüft werden. Es empfiehlt sich der Einsatz des ASIO4ALL Treibers.

QSynth/Fluidsynth: Fluidsynth mit der Steuerungsoberfläche QSynth ist ein freier Softwaresynthesizer, der mit SF2 Soundfonts betrieben werden kann. Diese kann man im Internet herunterladen und es finden sich einige durchaus sehr brauchbare Instrumente darunter. Wenn man kein zu schneller Spieler ist, funktioniert der Synth auch auf schwächeren Windows-Tablets halbwegs ansprechend.

Korg M1 Softsynth legacy Edition: Der ist für den Preis von 49 $ schon ein echter Hammer. Wer auf den Charme der 90’er Jahre Synths steht, wird dort fündig werden (auch in der Bedienung, an die man sich aber relativ schnell gewöhnt). Immerhin ist der Softsynth schon mit allen Instrumenten ausgestattet, die es jemals von Korg für den M1 gab. Plus die 99 $ für die Patchman Patches, die die vollen 4 User Cards des Softsynths belegen, hat man eine ordentliche Auswahl von ca 900-1000 Instrumenten (Ich hab sie nicht gezählt :), ca. 3100 PreSets ). Da wird wohl jeder fündig. Wer echte naturale Sounds sucht, der wird dort nur sehr wenig finden. Es gibt aber einige durchaus sehr brauchbare Sounds (Für meine Ohren und meinen Geschmack). Wir haben den Softsynth schon mit 4 Blaswandlern bespielt (mit 4 Midi In) und er gab sich keine Blösse. In der Gruppe klangen die Instrumente sehr ordentlich. Soweit ich weiss, kann man sich den Korg herunterladen und erst ausprobieren. Bei dem Korg M1 sind meine alten Midi Blaswandler, wie das Casio DH 100 und die alte Digitale Trompete gut aufgehoben. Für neuere Geräte die sich nicht auf Aftertouch umstellen lassen, muss ein MidiMapper dazwischengeschaltet werden. Wer noch nicht genug Instrumente hat :), für den Korg M1 gibt es noch einige freie Instrumentenbänke zum Einladen in den Synth. Diesen Synthesizer gibt es nun auch in der iM1 Edition (ca. 29 Euro plus ca. 10 Euro zusätzliche Instrumente) für den iPad. Die Patchman Patches funktionieren auchauf dem iPad und werden mit iTunes zum iPad übertragen.

English

In the following article, I would like to introduce hardware and software synthesizers to you which I tested with my midi instruments.

I try not to focus on the development and functionality of synthesizers as there are loads of qualified pages dealing with this topic.

I rather point out aspects like

• playability/compatibility with my wind/breath controller
• sound and
• costs.

Note: This is a subjective evaluation. So, go ahead and do testings yourself in order to build your own opinion on the topic.

What is such a synthesizer for?

A midi instrument does not make sounds, but describes them. If a midi instrument does make an audible sound, a synthesizer is involved which converts the midi tone into a perceivable sound. I simply tell the synthesizer: play note C2 with a volume of x. Which instrument should be used can be set directly in the synthesizer. The instruments available are arranged in „banks“ or „positions“. These storage spaces can be seen as storage racks with corresponding parking spaces. Hence, I tell the synth to play my sound with the instrument which is situated in rack x on parking space y.

SOFTWARE SYNTHESIZER

In my opinion, software synthesizers will dominate the future. These synthesizers are exclusively software-based and run on various devices (computer, laptop, tablet…) with different operating systems.

Later on I will also picture hardware synths, a turnkey solution that only requires plugging in the instrument and an amplifier (most of the time, this obviously is a computer with preinstalled software).

Now and then you will read about „patchman patches“ in this article (especially when I deal with hardware synths). Matt Traum creates sound patches that are specifically compatible with wind controller instruments. For more information about these patches as well as prices please go to http://www.patchmanmusic.com.

Required hardware
In my testings with different hardware and operating systems I found vast differences.

Some of the tested criteria were:
• Mobility: How light and portable is the device?
• Battery life: Is the device battery-operated and how long is the battery life?
• Power: Is the computing power sufficient when playing fast?
• Latency: How high are the latency periods of hard- and software?

Comparison: Operating systems

iOS: What I really liked about the apple solution was the smooth and easy-to-handle UX. Turn on tablet – install software – connect flute via midi – play. No sound patching or MidiMapper installation and setting which is common for wind controller software synths on Windows.

Android: Although I already tested it, I did not yet find a satisfying software for Android tablets. The sound is heavily delayed when using a wind controller, even though the tablet might be a titan with Quadcore CPU, 2 GB main memory…

Windows: I tested some Win 8.1 tablets, but also here I did not find satisfying results. QSynth/Fluidsynth and sforzando player work on low-performance tablets, but become unstable when playing fast tempos. Most of the players are unusable on Windows Tablets, as most players suffer from old VST interfaces and minimalistic design, resulting in small display sizes without the possibility for enlargement. The handling including reading texts and changing settings becomes disappointing. Even resetting the screen resolution (if at all possible) does not improve the situation.

Using high-performance Windows Laptops with enough main memory, SSD and large screens definitely works better. I will come back to this topic later on. In some cases, the usage of a ASIO4ALL driver is recommended in order to lower latency periods.

Linux: Very little experience with software synths for now…

 

Comparison: iPad/iPadAir apps

I would also like to share my experiences with iPad apps, again not testing the functionality of the software (please feel free to look it up), but focussing on the compatibility with wind controllers and my subjective perception of the standard accessory instruments.

All apps support midi, Virtual Midi, partially Midi via WiFi/Bluetooth. Newer versions can be used with a BluetoothBox without significant latency times. What bothers me the most (valid for all apps) is the tedious process of choosing the instruments. A screen for play mode without keyboard, but with a quick selection, favourites list and easy-to-access settings per instrument would be very helpful. Unfortunately, for now it is rather designed for keyboarders.

MusicStudio: Offers a full-range music production environment including 118 standard instruments and further 60 instruments buyable via in-app purchase. The app is highly compatible with wind controllers, but some instruments sound very artificial.

A speciality I discovered: When using a wind controller followed by the use of a virtual keyboard, there is no sound anymore. There is no malfunctioning, you just have to turn up the volume of the track that is designated to the instrument. This is because the wind controller turns the volume to 0 after playing. MusicStudio recovers this setting, so there is also no sound after restarting the app.

All in all, you get a decent system with average instruments for € 20 (€ 14 for the app/€ 6 for additional instruments).

ThumbJam: For about € 8, ThumbJam offers a great app with 40 very well sampled instruments. Additional instruments can be downloaded for free, but their quality differs widely. The sampled instruments provided by manufacturers sound perfectly fine, the other instruments sometimes tend to be artificial or faint.
Play fun is guaranteed: Great-to-handle app with loop feature. Own sampled instruments can be generated.

My personal favourite – bs-16i: For € 7 you might „only“ get a multi membrane playback sampler, but a brilliant one. The app uses very little performance capacity of the iPad and loads of well sampled instruments are supplied which are highly compatible with wind controller data. Midi support and response behaviour is excellent. As special feature, you can load additional instruments into the app, with the sound format .sf2 and .smf.
Use the application GoodReader to unpack sound fonts and transfer them to one of four libraries in bs-16i. The app can be remotely controlled via Virtual Midi if I am not mistaken (testings tbd: switch of instrument via midi command…).
All in all a very sound system with a lot of play fun!

SampleTank: I tested SampleTrack on an iPadAir. The usability on this device is excellent and most of the instruments sound appealing. The software can handle 8 multitimbral instruments (channels) concurrently at a polyphony of 140 notes. There is a test version with a reduced range of instruments. Later on I am going to test SampleTank on older iPad versions and will post the result here.

Korg iM1: Description see at Korg M1 Edition for Windows. Your Instrument must have After Touch possibilitys cause  Patchman Patches will not work without After Touch.

Comparison: Windows apps

Kontakt-Player: This player comes from the software forge Native Insturments. There is a free version with a range of free instruments. However, only the full version is seriously interesting, becoming partially so expensive that it makes more sense to get the whole package. For more money you get significantly more value. For this player, there are excellent patches for wind controllers by Patchmanmusic.
In order to properly use the included instruments in Kontakt 5 with a wind controller, it is necessary to teach the instrument the cc2 command. Open the instrument, click on „cc2“ in the tab „Auto“ on the left side of the screen and drag and drop it on the volume control of the instrument.
In the free version you cannot save this setting, in the full version of Kontakt 5 you can. By pressing the left button next to the instrument description you open the settings menu of the instrument. Click on the floppy disc symbol to save, cc2 will be permanently assigned to the instrument (clicking again will get you back to standard view). In order to remove cc2 from the instrument, push the right mouse button while being on the volume control.
The „learn function“ definitely learns much, compared to the cc2 command, as some times it switches to cc5. If you follow the instructions above, you can set cc2 properly and the instruments are easily playable with a wind controller.

SampleTank: The competitor of NI’s Kontakt Player, developed by IK Multimedia, is available in a free version with sample instruments. Also in this case, purchasing the full version is sensible, as single instruments are expensive in comparison. At the moment, the old version 2.5 is available for a reasonable price of € 75 and therefore is perfect for starters.
Aria Player: This player is used by Garritan instruments. Personally, I think their sound is very artificial and the price is very high. At the beginning, the player had heavy latency problems, the newest version shows definite improvements.

SForzando Player: Is the little brother of Aria Player and can be downloaded from the same website. There are sample instruments for testing and .sf2 sound fonts can be integrated. The player is relatively delayed on various hardware and does not save resources. However, this changes from release to release and has to be observed continuously. I recommend the ASIO4ALL driver.

QSynth/Fluidsynth: Fluidsynth with its control interface QSynth is a free software synthesizer which can read .sf2 sound fonts. It is downloadable via Internet and contains quite useful instruments. If the playing tempo is not too high, this synth works quite well on low-performance Windows tablets.

Korg M1 Softsynth legacy Edition: For $ 49 this is really a smash! This is the right thing for fans of the charm of 90ies‘ synths (incl. UX, which you get used to quite fast). After all, Softsynth is equiped with all instruments ever developed for M1 by Korg. Adding Patchman Patches for $ 99 which cover all 4 user cards of the Softsynth, you get a decent choice of 900-1000 instruments (I did not count them, approx. 3100 pre-sets). I guess everyone makes a find here. However, on the search for natural sounds, you will not get satisfied. I for myself found some decent sounds though. We played Softsynth with 4 wind controllers (with 4 midi-in) and it performed well. In the group, the instruments sounded ok. As far as I know, you can download a trial version of Korg. With the Korg M1 my old midi wind controllers, like Casio DH 100 and the Digital Trumpet, are working well. For newer equipment which cannot be switched to after touch, a MidiMapper has to be joined up in circuit. If you still don’t have enough, there are instrument banks to be loaded into Korg M1. This synthesizer is now available for iPad as Korg iM1 Edition for round about 29 Euro plus if needed 10 Euro additional instruments.

One Response to Midi Synthesizers – The Soundgenerator for the Midi Wind-/Breath Controller

  1. Marty says:

    Great article, thanks for sharing research. I am using a Yamaha WX-7 with my iPad and the best sounds I have found so far are using Propellerhead Thor. You may want to check them out.

    All the best

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